CDU-Ortsverband Lauf

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Politische Diskussion beim Unkrautjäten

CDU-Ortsverband Lauf pflegt Lothardenkmal

Wie jedes Jahr im Frühjahr wurde das Lothardenkmal wieder von den Helfern des CDU-Ortsverbandes Lauf gereinigt. Für dessen Pflege hat der Ortsverband zur Errinnerung an den verheerenden Sturm Lothar die Patenschaft vor vielen Jahren übernommen.

Die CDU bei der Pflege des Lothar-Denkmals

Aufgrund des langen Winters musste ein erster Samstagtermin wegen schlechten Wetters und Schneefalls bereits abgesagt werden. Der Einladung des Ortsvorsitzenden Christian Weiß war dieses Mal nur eine kleine Gruppe gefolgt, da die Aktion an einem Donnerstag stattfand und nicht alle Zeit fanden.

Dieses Mal erwartete die Helfer ein ungewohntes, aber schönes Bild am Denkmal. Links und rechts des Eingangsweges zum Denkmal blühten auf dem Kiesweg Veilchen. Man war sich einig, zwar den Kiesweg wieder in einen begehbaren Zustand zu bringen, aber die Veilchen stehen zu lassen. Die Helfer befreiten zügig das Unkraut rund um den Gedenkstein und auf den Wegen mit Harken und Rechen.

Vor allem dem unermüdlichen Einsatz von Konrad Fehrenbacher und Otto Wörner war es zu verdanken, dass die schweißtreibende Arbeit schnell erledigt war. Sie hatten auch unter dem Jahr immer wieder den Zustand am Denkmal überprüft und regelmäßig gemäht, so dass das Unkraut nicht so hoch gewachsen war. Die beiden erklärten sich wieder bereit, den Zustand auch in diesem Jahr regelmäßig zu überprüfen.

Die stellvertretende Vorsitzende Rita Ziegler-Doninger überraschte im Anschluss an die Arbeiten mit einem zünftigen Vesper, bei dem auch das Thema Nationalpark - welches gleichzeitig Ängste, aber auch Hoffnungen schürt - unter den Anwesenden diskutiert wurde. Auch andere kommunalpolitische Themen, wie die Veränderung in der Schullandschaft, die auch vor der Gemeidne Lauf keinen Halt macht, wurden angesprochen. Beim Thema Nationalpark wurde schnell klar, dass sich hier die Geister nach wie vor scheiden. Dies zeigte die lebhafte Diskussion der Anwesenden bei diesem Thema an idealem Ort im Laufer Wald - mit dem Lothardenkmal im Hintergrund.

Politische Diskussionen im Schwarzwald

Durch das vorgelegte Gutachten sei zwar der Weg für den Nationalpark geebnet. In der Folge müssten nun aber auch die Fragen der konkreten Ausgestaltung des Parkes geregelt werden. Diese seien völlig offen, ebenso die Ausführung.

Hier gelte es, und in diesem Punkt waren sich alle Anwensenden einig, dass die Umsetzung nur mit der Stimme der Menschen vor Ort möglich und die Mitwirkung unerlässlich sei. Schließlich dürften auch die jährlichen Kosten eines solchen Parkes nicht außer Acht gelassen werden, die immerhin mit geschätzten sieben bis acht Millionen Euro jährlich zu Buche schlagen.

Welcher Mehrwert ein Nationalpark für die Region bringen würde, sei nicht anhand der vorhandenen Nationalparks in anderen Bundesländern und deren Erfahrungen auszumachen, sondern werde sich nach Gründung aufgrund dann vor Ort messbarer Erfahrungswerte beziffern lassen.

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